DIE HAUT UND IHRE FUNKTIONEN

Glatte, gleichmäßige Haut ist ein Ausdruck von Vitalität, Schönheit, Gesundheit und Jugend. Doch oft leidet unsere Haut unter verschiedenen Defiziten verursacht durch zu viel UV-Bestrahlung, Stress, mangelhafte Ernährung oder Verwendung falscher Pflegeprodukte.

Das Ergebnis ist in den meisten Fällen die vorzeitige Hautalterung.

Unsere Haut ist das vielseitigste und oberflächenmäßig größte Organ unseres Körpers.

Sie beträgt ca. 20% unseres Körpergewichts und hat eine Gesamtfläche von 1,6 bis 2 m².

1 cm² Haut enthält durchschnittlich:

  • 6 Millionen Zellen
  • 15 Talgdrüsen
  • 100 Schweißdrüsen
  • 5 Haare
  • 1 Meter Blutgefäße

.

  • 400 Nervenfasern
  • 25 Tastkörperchen
  • 12 Kältepunkte
  • 2 Wärmepunkte
  • 200 Schmerzpunkte

Die Haut besteht aus drei Hautschichten:

1. Oberhaut (Epidermis)

2. Lederhaut (Dermis)

3. Unterhaut und Fettgewebe (Subcutis)

1. OBERHAUT

Unsere Oberhaut ist durchnittlich nur 0,1 mm dick. Der Säureschutzmantel, eine dünne Schicht aus Wasser, Fett und hauteigenen Bakterien, bildet die Hautoberfläche. Die äußerste Schicht, die Hornschicht, besteht aus verhornten, abgestorbenen Zellen. Unter dieser Hornschicht befinden sich verschiedene Schichten hornbildender Zellen, die sich ständig teilen und somit stetig Nachschub produzieren.

Die frischen Zellen wandern an die Hautoberfläche und ersetzen dort die bereits abgestorbenen Zellen. Diese Erneuerung der Oberhaut geschieht alle 21 bis 28 Tage.

Die Nährstoffaufnahme und die Entschlackung der Haut geschieht über die Basalmembran, die Grenzschicht zur Lederhaut. Außerdem finden sich hier die Pigmentzellen, die zum körpereigenen Sonnenschutz den braunen Farbstoff Melanin bilden, sowie die Abwehrzellen des Immunsystems.

2. LEDERHAUT

Die Lederhaut besteht aus zwei Schichten: einer dünnen oberen Schicht aus lockerem Bindegewebe und einer dickeren unteren aus kräftigen Bindegewebefasern mit Kollagen und Elastin. Diese Fasern verlaufen netzartig in horizontalen Bündeln und ergeben die Elastizität und Festigkeit der Haut.

In der Lederhaut liegen Blutgefäße und Nervenfasern mit Rezeptoren für Wärme, Kälte und Tastsinn. Als Teil des Lymphsystemes transportieren Lymphgefässe Krankheitserreger sowie Schad- und Fremdstoffe aus dem Gewebe.

3. UNTERHAUT

Die Unterhaut besteht zum größten Teil aus Fettgewebe, das durch Bindegewebestränge in einzelne Fettläppchen unterteilt wird. Diese werden bei Erschlaffung des Bindegewebes als Cellulite-Dellen sichtbar. Die Fettzellen dienen als Energiespeicher und Kälteschutz.

In der Unterhaut finden sich auch die größeren Blutgefäße, Nervenfasern, Haarwurzeln sowie Talg- und Schweissdrüsen.

DIE HAUTALTERUNG

Die Haut ist, wie alle Organe, vom Alterungsprozess betroffen. Die ersten Zeichen des Älterwerdens setzen bereits ab dem 25. Lebensjahr ein. Zuerst bilden sich feine Linien zwischen Mund und Nase, im Augenbereich und auf der Stirn. Erste Fältchen entstehen. Die Ursache sind äußere Einflüsse, aber auch Mimik und Lebensstil.

Die ersten Mimikfalten entstehen durch laufend wiederholte Gesichtsbewegungen: Krähenfüße, Lachfältchen und Stirnfalten. Die Ursache liegt in einem Elastizitätsverlust, da die Lederhaut immer weniger Kollagen- und Elastinfasern produziert. Dies führt zu einer Schwächung des Bindegewebes und somit zur Erschlaffung der Haut.

Das Resultat ist die Bildung von Falten, die mit zunehmendem Alterungsprozess, auch bei einem entspannten Gesicht sichtbar bleiben. Weiter lässt auch die Fähigkeit der Haut, sich ständig zu erneuern, im Alter nach.

Ältere Haut braucht durchschnittlich doppelt so lange (bis zu 8 Wochen), ehe sie sich erneuert hat. Darum ist die Wundheilung bei älteren Menschen langsamer. Aufgrund der abnehmenden Talg- und Schweissdrüsenfunktion verändert sich der natürliche Säureschutzmantel. Die Haut wird trockener und dünner, weil sie nicht mehr genügend Fett und Feuchtigkeit zurückhalten kann.

Der Alterungsprozess bringt eine Reihe von unangenehmen Symptomen mit sich: Trockene Haut, Falten, Altersflecken, “Hängebäckchen” und einiges mehr. Das Altern beruht auf einer natürlichen, genetisch bedingten Veränderung des Körpers, bei der die hormonelle Umstellung eine tragende Rolle spielt. Wie schnell und intensiv die natürliche Hautalterung fortschreitet, hängt allerdings zum größten Teil von äußeren Faktoren ab, aber auch von der Art unseres Lebenswandels (Stress, zu wenig Schlaf, ungesunde Ernährung usw.).

VORZEITIGE HAUTALTERUNG UND HAUTSCHÄDEN ENTSTEHEN DURCH:

HAUTREIZE

Hitze, Kälte, Wind, klimatisierte Luft, elektrisches Licht, aber auch mechanische Reize wie z. B. Rasieren können zu Irritationen und Trockenheit der Haut führen, wodurch ihr Immunschutz beeinträchtigt wird.

UV-STRAHLUNG

UV-A, UV-B, aber auch Infrarotstrahlung schädigen die Haut nicht nur an der Oberfläche, sondern auch in der Tiefe. UV-Strahlung führt zum Abbau und zur Quervernetzung von Kollagen und Elastin. Freie Radikale (agressive Sauerstoff-Teilchen) werden freigesetzt, die wiederum das Kollagen regelrecht “auffressen” und wie eine Schere das kollagene Fasernetz zerstören. Diese Fasern sind in der Jugend fein verästelt, aber mit jedem Sonnenbrand werden sie kürzer und dicker und die Haut wird weniger elastisch.

ZU WENIG SCHLAF

Bei Schlafmangel ist die Regenerationsphase der Haut zu kurz, wodurch sich auch die Hormonausschüttung verkürzt. Dadurch können die hauteigenen Reparaturmechanismen nicht mehr effektiv arbeiten. Vor allem nach 23.00 aktiviert das nachts produzierte Wachstumshormon die Zellerneuerung, dessen Wirkung während des Schlafes besonders effizient ist.

Nachts läuft die Kollagen-Neubildung auf Höchsttouren. Bei Dauerstress verbraucht der Körper mehr Nährstoffe, so dass der Haut die wichtigsten Biostoffe für ihre Neubildung fehlen. Als Folge wirkt sie fahl, verliert Spannkraft und Feuchtigkeit und bildet Falten.

SCHLECHTE LUFT

Durch den Sauerstoff von außen erhalten wir einen frischen Teint, da die Zellerneuerung aktiviert wird. Unsere Raumluft ist aber häufig zu trocken, darunter leidet die Haut und wird trocken und fahl.

NIKOTIN UND ALKOHOL

Giftstoffe durch Alkohol oder Rauchen (auch Passivrauchen) führen zur Massenproduktion freier Radikaler, die elastische und kollagene Fasern zerstören und die Zellteilung bremsen. Nikotin ist ein Vitamin C-Killer, das lebenswichtig für den Kollagen-Aufbau ist. Die Haut verliert Feuchtigkeit und wirkt grau und fahl. Die Ursache ist eine Mangeldurchblutung in den Gefäßen verursacht durch Nikotin.

GENETIK

Die Genetik ist ein entscheidender Faktor für unseren Alterungsprozess und für unser Alter. Die so genannten “guten Gene” lassen Gesichter wesentlich jünger aussehen, als es das Alter vermuten lassen würde. Andersherum gibt es Gesichter, die deutlich vorgealtert erscheinen. Grundsätzlich gilt: Je schlechter die Gene, umso stärker sollten schädigende Hauteinflüsse gemieden werden.

DIE HAUTALTERUNG
UND WIE SIE GEZIELT DAGEGEN VORGEHEN KÖNNEN

ANTI-AGING FÜR DIE HAUT

Sie können Ihre Haut mit gezielten Maßnahmen bewusst vor möglichen Schäden schützen:

GRÜNDLICHER SONNENSCHUTZ

Da Sonnenlicht die Haut vorzeitig altern lässt und Falten erzeugt, ist es wichtig, niemals ungeschützt in die pralle Sonne zu gehen. Vor allem die gewünschte Kollagen-Produktion wird stark negativ beeinflusst, bei mangelndem Hautschutz wirkt Sonne sogar kontraproduktiv. Eine guter Sonnenschutz mit einem Lichtschutzfaktor 30 oder besser 50 hilft, Schäden an der Haut zu vermeiden.

Zu empfehlen sind in der Apotheke erhältliche Produkte von Avène oder Daylong. Als Tagesschutz für das Gesicht mit leichter Make-up-Funktion ist die BB MAGIC Cremè mit Lichtschutzfaktor 30 bei zeitlos schön erhältlich.

WASSER FÜR DIE SPANNKRAFT

Es ist wichtig, jeden Tag mindestens 2 Liter zu trinken, denn ohne Flüssigkeit verliert die Haut an Spannkraft. Jeden Tag gibt die Haut über 2 Millionen kleiner Schweißdrüsen größere Mengen an Wasser ab. Bei körperlicher Anstrengung können so bis zu 5 Liter Wasser verdampfen.

GESUNDE ERNÄHRUNG

Fisch, Hülsenfrüchte, fettarme Milch, Obst und Gemüse sind wichtig, um der Haut genügend Spurenelemente und Vitamine zu liefern. Als Hautschutz und Regenerationshilfe gegen Antioxidantien helfen die Vitamine C und E, sowie Pflanzenfarbstoffe aus Tomaten oder Phytohormone aus Soja. Ein Vitamin B6-Mangel führt zu einer gestörten Reifung des Bindegewebes. Beta-Carotin braucht die Haut zum Wachstum. Vitamin B2 ist wichtig für die Bildung von Enzymen in der Haut sowie in den Schleimhäuten und verhindert Risse in Mundwinkeln und Lippen.

KONSEQUENTER PFLEGEPLAN

Mit der richtigen Pflege sollte früh begonnen werden, am besten mit Erreichen des 18. Lebensjahres. Feuchtigkeitscrèmes und konsequenter Lichtschutz sind notwendig, um spätere Hautschäden zu vermeiden. Ab 35 Jahren sollten die Produkte auch Anti Aging-Inhaltsstoffe wie Hyaluron, Vitamin C, E oder das Co-Enzym Q10 enthalten. Das schützt die Zellen vor Alterung und fördert ihre Erneuerung. Peeling-Behandlungen mit Fruchtsäuren reduzieren die Verhornung der Oberhaut und erreichen eine Hautauffrischung.

zeitlos schön arbeitet mit der dermazeutischen Wirkstoffkosmetik von BDR Beauty Defect Repair. Diese höchstdosierten und kleinstmolekularsten Wirkstoffe dringen – anders als bei der klassischen Kosmetik – bis in das Leben der Haut vor und beWIRKEN eine stetige Hautbildverbesserung von innen heraus. Verjüngende Effekte werden ebenso mit den apparativen BDR-Behandlungen und mit unterschiedlichen Radiofrequenz- oder Ultraschall-Behandlungen erzielt.

Der natürliche Alterungsprozess kann nicht aufgehalten und Falten nicht komplett entfernt werden. Aber wir können durch schützende Maßnahmen, richtigen Umgang mit der Haut und konsequenter Hautpflege unser Hautbild nachhaltig verbessern.

Dank der nicht-invasiven Rejuvenations-Methoden kann die Hautalterung deutlich verlangsamt oder auch ein Stück angehalten werden. Ihr Aussehen wir wieder jugendlicher ohne, dass Sie Ihr Gesicht gegen eine Maske eintauschen.